Vergleich mit dem Modell von Erikson
Stufe 5 (Jugend/ Adoleszenz)
In dieser Phase dreht sich alles um die Identität. Der Jugendliche entwickelt seine eigene Idendität als eine unverwechselbare Person und verfestigt diese.
Findet man diese Identität nicht, so kann es sein, dass diese Person in eine so genannte Rollenkonfusion gerät. Sie schliesst sich anderen Gruppen an, um dort ihre Identität zu finden oder sucht diese in verschiedenen anderen Rollen.
Noch ist es schwierig für mich, diese Stufe mit meiner Entwicklung zu vergleichen, da ich mich noch in dieser Identitätsfindung befinde.
Ich merke, dass ich nicht an allen Orten die gleiche Persönlichkeit bin. In der Schule, Kirche und der Familie verhalte ich mich jeweils ein wenig anders. So könnte man das als Rollenkonfusion beschreiben. Von Gesprächen mit verschiedenen Kolleginnen weiss ich jedoch, dass das bei den meisten ähnlich ist.
Was aber sicher an diesem Modell stimmt, ist, dass ich mich ab etwa 14 Jahren viel mehr mit meiner Identität auseinandersetze, weshalb ich denke, dass der Startpunkt vom Alter gut stimmt. Aber ich glaube auch, dass man noch im Erwachsenenalter durch Umwelteinflüsse und Weiterentwicklung seine Identität stetig ein wenig verändert, weshalb ich nicht glaube, dass dieser Prozess ganz abgeschlossen werden kann.